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Logo? Logisch.

8. Dezember 2022

Oliver Amberg meint:

Ein paar Buchstaben können ganz schön Kopfzerbrechen verursachen.

Logo? Logisch.

 

Das eigene Logo ist allgegenwärtig. Auf der Geschäftsbeschriftung, auf der Website, auf den Briefschaften; überall ist es im Einsatz. Das Logo begleitet ein Unternehmen oft solange es dieses gibt. Man kann sich ein Logo selber im Internet zusammenklicken, bei Fiverr bestellen oder man entschliesst sich, das Unterfangen in professionelle Hände zu geben. Hat man einen Partner gefunden fängt die Arbeit erst richtig an. Aufgrund eines Briefings werden erste Vorschläge erarbeitet, diskutiert und verfeinert. Bis am Schluss das Logo auf die Bühne tritt und auf Applaus hofft.

Hier 10 Punkte die man beachten sollte, wenn man sich auf den Weg der Logo-Findung begibt.

1.  In der Einfachheit steckt die Kraft. Überladene Logos wirken unprofessionell und werden schnell auch wieder vergessen.

2.  Einzigartigkeit in der eigenen Branche. Achten Sie darauf, dass Sie sich von Ihrer Konkurrenz abheben. Der Wiedererkennungswert muss vorhanden sein.

3.  Gezielter Einsatz von Farbakzenten. Weniger ist mehr. Oft ist ein Farbakzent absolut ausreichend. Oder man setzt auf eine einzige Farbe.

4.  Standard-Schrift oder Custom-Font? Setzt man auf Standard-Schriften spart man Geld, büsst aber Individualität ein. Als Grundlage ist ein Standard-Font immer eine gute Wahl. Dann kann mit gezielten Eingriffen etwas Einmaliges geschaffen werden.
Was wirklich gar nie geht: Comic Sans (habe ich selber schon auf Firmenfahrzeugen gesichtet). Glauben Sie mir.

5.  Die Zielgruppe muss im Design berücksichtigt werden. Ist eine Firma für ein extrem breites Publikum relevant (wie z.B. Google), muss eine visuelle Sprache gefunden werden, die alle verstehen.

6.  Ein Logo muss skalierbar sein. Kann man den Namen noch erkennen, wenn das Logo sehr klein ist?

7.  Logos müssen die Dienstleistung oder das Produkt nicht zwingend bildlich abbilden. Ein Werkzeuggeschäft muss nicht einen Schraubenzieher oder Hammer als Logo-Elemente haben. Oder haben Sie bei z.B. Mercedes Benz ein Auto im Logo entdeckt? PS: Puma verkauft übrigens auch keine Raubkatzen.

8.  Zu viele Köche verderben den Brei. Wenn man zu Logo-Vorschlägen Meinungen bei Dutzenden Bekannten, Mitarbeitenden oder dem Nachbarn einholt, wird’s schnell mal chaotisch. Dann kommen Wünsche nach Mischungen aus Vorschlägen zustande, die aber am Ende nichts mehr mit Logo-Design zu tun haben. Der Designer macht sich seine Gedanken, warum etwas funktioniert. Einfach Elemente zu vermischen, bringt keine homogenen Logos hervor.

9.  Ein Logo ist keine Visitenkarte. Webadressen etc. gehören nicht in ein Logo. Es sei denn, man ist eine .com-Firma.

10.  Im Trend zu sein ist was Gutes. Beim Logo-Design auf den neuesten Trend zu setzen, kann aber so richtig nach hinten losgehen. Zeitloses Design überdauert Jahre, ach was, Jahrzehnte. Chanel lancierte sein Logo 1925. Es hat sich seither nicht geändert. Und auch heute sieht es “frisch” und modern aus.

Sie sehen selbst; es gibt Stolpersteine und Fallen, die mit einem erfahrenen Begleiter umgangen werden können. Es ist eine knifflige Angelegenheit, Einfaches und Einprägsames zu schaffen.
Kontaktieren Sie uns und wir besprechen das in Ruhe.

Eher subotimale Gestaltung. Name der Firma ist frei erfunden. Ähnliche Beispiele wurden aber schon mehrfach gesichtet.

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